Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Renke Brahms hat nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit in den vergangenen zehn Jahren als EKD-Friedensbeauftragter wichtige und deutliche Akzente in friedenspolitischen und friedensethischen Fragen gesetzt.

'Erinnerung und Verantwortung'

Baden-Württemberg: Beitrag der Kirchen zu einer Erinnerungskultur für die Gegenwart
Zur Vorbereitung auf den 80. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) eine neue Handreichung.

Solidaritätsfond in Namibia – ein Erfolgsrezept?

Arbeitskreis Keetmanshoop: 5 Jahre Solidarity Fund
Evaluation vor Ort in Namibia

'Solidarität mit Fukushima'

Tagung im evanglischen Zentrum Oekumene in Frankfurt am Main
Ein internationales Netzwerk von Anti-Atomkraft-Gruppen mit Vertretern aus Japan und mehreren europäischen Ländern hat die japanische Regierung und den japanischen Energieversorger TEPCO aufgefordert, die durch das Atomunglück von Fukushima 2011 entstandenen Schäden vollständig zu begleichen.

Mut und Kraft für Richtungswechsel und Neubeginn

Ökumenischer Klimapilgerweg 2018: Festgottesdienst in Soest mit Präses Annette Kurschus
Seit dreim Wochen sind sie schon unterwegs – in elf Wochen werden sie ihr Ziel erreichen: die Pilgerinnen und Pilger des ökumenischen Pilgerweges für Klimagerechtigkeit.

Wiedereröffnung der St. Martha Kirche absehbar

Nach viereinhalb Jahren Bauzeit wird die irche am Sonntag wieder in Gebrauch genommen
Die wirkliche Fertigstellung und offizielle Eröffnung ist für Anfang November geplant.

Die große Koalition und das Gesangbuch

Eine Glosse von Jürgen Kaiser
Montag war Bußtag. Für die Bundeskanzlerin. Angela Merkel entschuldigte sich für das große Chaos, das die große Koalition im Fall des nicht mehr tragbaren Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen angerichtet hatte.

Ein - fast - perfektes Wochenende

Nes Ammim - aus dem Alltag in einem nicht-alltäglichen Dorf in Israel. 75. Kapitel
Von Tobias Kriener

Vorbildlich, kreativ, unverzichtbar - Präses Rekowski verleiht Ehrenamtspreis

Männerarbeit, ambulanter Hospizdienst und Theaterprojekt ausgezeichnet
Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, überreichte am Sonntagvormittag den Gewinnerinnen und Gewinnern des Ehrenamtspreises 2018 ihre Urkunden und gratulierte herzlich.

Evangelischer Kirchenkreis Jülich trauert mit den Angehörigen

Journalist im Hambacher Wald tödlich verunglückt
Im Hambacher Forst ist ein Blogger nach einem Sturz aus 15 Metern Höhe gestorben. Superintendent des Kirchenkreises Jülich, Pfarrer Jens Sannig, zeigte in einer öffentlichen Stellungnahme seine Betroffenheit.
<< < 1801 - 1810 (4847) > >>