Predigten

Gute Predigt-Ideen zu übernehmen, ist erlaubt!


Die Kanzel in der Französischen Kirche zu Schwabach © G. Rieger

Wenn es darum geht, Menschen das Wort Gottes näher zu bringen, ist die Inspiration durch schon gehaltene Predigten nicht verboten, sondern eher sogar geboten.

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Kaum zu glauben

Predigt zu Joh 21, 1-14 (Quasimodogeniti)
Nach der Auferstehung erscheint Jesus den Jüngern am See, schenkt ihnen einen wundersamen Fang und teilt mit ihnen das Mahl; die Erzählung betont nicht das Wunder, sondern den Glauben, der Leben schenkt.

Georg Rieger

Jesus Barabbas oder Jesus Christus

Predigt über Matthäus 27, 15 – 30
Pilatus lässt das Volk zwischen Jesus und Barabbas wählen; aus Neid fordern sie Jesu Kreuzigung und Barabbas’ Freilassung. So wird der Schuldige frei und der Unschuldige stirbt stellvertretend.

Prof. Dr. Rolf Wischnath, April 2017

Geh hin und lerne!

Predigt zu 5. Mose 5,1.
„Geh hin und lerne“ bedeutet ein offenes, gemeinschaftliches und herzgeleitetes Lernen, das über Tradition hinausführt und zum Handeln motiviert. Es fördert Verständnis, Barmherzigkeit und kritisches Denken gegen Vorurteile und Spaltung.

Pfr. Sylvia Bukowski, März 2017 in Frenswegen

Selig sind alle

Predigt über Matthäus 5, 1-12 (Seligpreisungen)
Gottes Verblüffungsstrategie: Die Seligpreisungen gehören zu den bekanntesten Versen der Bibel. Sie werden oft zitiert. Das wiederkehrende „Selig …“ macht den Text einprägsam.

Georg Rieger

Kommt zu mir, all ihr Geplagten und Beladenen!

Predigt zu Mt 11,28 in Verbindung mit einem Gottesdienst zu Ulrich Zwingli
Jesus lädt Geplagte in Freiheit statt Angst ein, wie Zwingli es in Einsiedeln, Zürich und Kappel erlebt; der Weg zeigt Freiheit in Glauben, Ehe und Gesellschaft.

Matthias Freudenberg

Spross der Zeder

Predigt zu Ez 17, 22-24 (4. Advent)
Gott stellt menschliche Machtbilder auf den Kopf: Nicht Größe und Stärke zählen, sondern das Schwache, das er wachsen lässt. Seine Hoffnung gilt den Niedrigen, die er erhöht und neu zum Leben bringt.

Albrecht Thiel

Komm, Jesu, komm

Predigt zu Jakobus 5,7-8 (2. Advent)
Geduld heißt nicht abwarten, sondern im Hier und Jetzt Verantwortung übernehmen. Gottes Reich zeigt sich dort, wo Frieden, Gerechtigkeit und Liebe konkret werden.

Gudrun Kuhn

Was kommt auf uns zu?

Predigt zu Jer 23,5-8 (1. Advent)
Gott kommt, nicht der weltmächtigste Herrscher; Gerechtigkeit heißt Gemeinschaft statt Macht und Sicherheit für die Schwachen. So wie Jeremia kommt der Messias als friedliche Hoffnung – adaptiert für unsere Zeit.

Marco Hofheinz, Hannover

Von der sehnsüchtigen Erwartung

Predigt und Fürbitten zu Römer 8,18-25 (Ende des Kirchenjahres)
Adventliches Warten gleicht dem Moment vor dem Vorhang: voller Sehnsucht auf Gottes kommende Herrlichkeit trotz Leid und Vergänglichkeit. Hoffnung trägt uns, bis Gott alles Leid in Frieden verwandelt.

Nina Ciesielski
Der Predigttext zum 350. Jubiläum der Lübecker Evangelisch-reformierten Gemeinde betont: Mit dem Gruß „Gnade und Friede von Gott unserem Vater“ beginnt jeder Gottesdienst neu das Friedensprojekt Gottes.

Martin Heimbucher