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Forschung

Dr. Maike Sach

Aktuelle Position

wissenschaftliche Mitarbeiterin
 

Kontakt (dienstlich)

Dr. Maike Sach
Telefon: +49 4921 9150-16
E-Mail: sach@jalb.de

 
Editionsprojekt

Zwischen Theologie, frühmoderner Naturwissenschaft und politischer Korrespondenz: Die sozinianischen Briefwechsel


Fachdisziplin

Osteuropäische Geschichte
 

Kurzvita

Maike Sach studierte Osteuropäische Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Slavistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und schloss ihr Studium 2001 mit einer grundständigen Promotion ab. Anschließend arbeitete sie u. a. als Postdoktorandin in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Schleswig-Holstein geförderten Graduiertenkolleg Imaginatio borealis. Perzeption, Rezeption und Konstruktion des Nordens sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Historischen Institut (DHI) Warschau.
 
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland war sie als Lehrbeauftragte, Lehrkraft für besondere Aufgaben und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte tätig, zuletzt ebenda in einem selbsteingeworbenen Drittmittelprojekt Baltische Geschichte als Kampfplatz nationaler Narrative in der Zwischenkriegszeit: Die Herausforderung der deutschbaltischen Historiographie durch Robert Ju. Vipper in seiner Geschichte des lettischen Volkes vom 12.-16. Jahrhundert (finanziert aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien).
 
Seit Januar 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-finanzierten Editionsprojekt Zwischen Theologie, frühmoderner Naturwissenschaft und politischer Korrespondenz: Die sozinianischen Briefwechsel.

Arbeitsgebiete

Geschichte Russlands und Altrusslands
Geschichte Polens
Geschichte des Deutschen Ordens
Kultur- und Diplomatiegeschichte
Kartographiegeschichte
Historische Bildforschung
Historiographiegeschichte
 

Mitgliedschaften

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)
Verband der Osteuropahistorikerinnen und –historiker (VOH)
Mediävistenverband
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)
 

Publikationen (Auswahl)

Buchveröffentlichungen:

Hochmeister und Großfürst. Die Beziehungen zwischen dem Deutschen Orden in Preußen und dem Moskauer Staat um die Wende zur Neuzeit. Stuttgart 2002 (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, 62), 488 S.
 
Zusammen mit Jerzy Kochanowski (Hgg.): Die „Volksdeutschen“ in Polen, Frankreich, Ungarn und der Tschechoslowakei. Mythos und Realität. Osnabrück 2006 (= Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau, 12), 431 S.
 
Artikel:
 
Exponate, Arrangements und widersprüchliche Geschichtsbilder. Die Ausstellungen des Stalin-Museums in Gori und des Museums der sowjetischen Okkupation in Tiflis. In: Stadtgeschichten. Beiträge zur Kulturgeschichte osteuropäischer Städte von Prag bis Baku, hg. Lisa Bicknell u. Benjamin Conrad, Bielefeld 2016 (= Mainzer Historische Kulturwissenschaften, 28), S. 53-69.
 
„Häretiker“ im orthodoxen Gottesdienst. Religion, Diplomatie und diplomatisches Zeremoniell im Moskauer Staat an der Schwelle zur frühen Neuzeit. In: Religionshistorische Studien zum östlichen Europa. Festschrift für Ludwig Steindorff zum 65. Geburtstag, hg. von Martina Thomsen, Stuttgart 2017 (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, 85), S. 95-111.
 
„... en Europe il fallait compter trois puissances: l'Angleterre, la Russie et Mme de Staël ...“ Salon culture and the Formation of Networks during the Struggle against Napoleon. In: The Enigmatic Tsar and His Empire. Russia under Alexander I. 1801–1825, hg. v. Jan Kusber, Alexander Kaplunovsky u. Benjamin Conrad, Berlin 2019 (= Transformations – Differentiations – Perspectives. Mainz Studies on the Modern Age, 5), S. 63-94.
 
„Griechischen Glaubens“ und „Erbe von Byzanz“? Fehleinschätzungen, kulturelle Missverständnisse und konfligierende Konzepte über das Selbstverständnis in den Gesprächen zwischen Zar Ivan IV. und dem päpstlichen Legaten Antonio Possevino im Jahre 1582. In: Byzanz und der Westen: Politische Interdependenz und kulturelle Missverständnisse, hg. v. Filippo Carlá-Uhink, Ludger Körntgen, Jan Kusber u. Johannes Pahlitzsch, Mainz 2020 (= Byzanz zwischen Orient und Okzident, 17), S. 151-178, https://doi.org/10.11588/propylaeum.659.
 
Rezensionen für folgende Fachorgane:
 
Archiv für Kulturgeschichte, Das Historisch-Politische Buch, H-HistGeog / H-Net Reviews, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Neue Politische Literatur, Osteuropa, The Russian Review, Sehepunkte, Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung.

 

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