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Museum + Kulturprogramm

Museumsbereich

In der Ruine der ehemaligen Moederkerk Emdens finden sich zahlreiche Exponate aus der Geschichte des reformierten Protestantismus.

Darüber hinaus werden in kleinen Kabinetten Sonderausstellungen dargeboten, wie z. B. moderne Druckgrafik von Otto Rohse oder Roswitha Quadflieg, Vasa sacra ostfriesischer Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen oder auch herausragende Schätze aus dem Buchbestand der Bibliothek selbst.

Die Kirchenruine ist zugleich ein historisch bedeutender Ort für die Stadt- und Landesgeschichte. Davon zeugt nicht zuletzt das Grabmal der ostfriesischen Grafen im Südschiff, das vermutlich von Cornelis Floris de Vriendt im 16. Jahrhundert geschaffen wurde.

 

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Überblick

 

FRAUENORTE

 

Seit 2015 gehört Emden zu den FrauenORTEn in Niedersachsen.

Protagonistin ist die Kirchenhistorikerin Antje Brons, geb. Cremer ten Doornkaat (1810-1902), die als erste in Deutschland die mennonitische Historiographie angestoßen hat. Sie war darüber hinaus auch in kirchenpolitischer Hinsicht tätig und engagierte sich für die Verbesserung der Bildungschancen von jungen Frauen. Sie gilt als eigentlich Initiatorin der Höheren Töchterschule in Emden, die 1848 gegründet wurde.
 
     

 

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VASA SACRA

Dauerausstellung

 

  Im begehbaren Tresorraum der Johannes a Lasco Bibliothek werden Abendmahlsgeräte aus verschiedenen Gemeinden Ostfrieslands gezeigt. Anhand der jeweiligen Formgebung lassen sich die konfessionellen Unterschiede hinsichtlich der Abendmahlslehre eindrucksvoll aufzeigen. Zu sehen sind Abendmahlsgeräte aus katholischen, lutherischen, reformierten und mennonitischen Kirchengemeinden. Nicht zuletzt handelt es sich bei den vielen Exponaten aber auch um wundervolle Zeugnisse aus den Werkstätten ostfriesischer Gold- und Silberschmiede.
     

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SAMMLUNG JOHANN PHILIPP JANSSEN

Dauerausstellung

Der im Emder Stadtteil Wolthusen geborene Kaufmann Johann Philipp Janssen (1917-1993) hat im Laufe seines Lebens eine bibliophile Sammlung aufgebaut, die er 1993 der Johannes a Lasco Bibliothek hinterließ. Sie umfasste seinerzeit 2000 Titel aus der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Nicht nach bestimmten inhaltlichen Erwägungen ist er dabei vorgegangen, er machte vielmehr die Liebe zum Buch zum ausschlaggebenden Kriterium beim Ankauf eines jeden einzelnen Bandes.

 
     
 

 

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OTTO ROHSE

Dauerausstellung

 
 

Graphiker, Typograph und Illustrator

Otto Rohse, 1925 in Insterburg/Ostpreußen geboren, Schüler des großen Buchgestalters Richard von Sichowsky, hat die deutsche Buchkunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt und gilt als einer der profiliertesten Vertreter der klassischen Typographie und Buchillustration.

     

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