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Forschung

Konfessionskultur des Reformiertentums im Nord- und Ostseeraum

Im Zentrum des Projekts steht die Frage, inwieweit sich angesichts der Pluralität des frühneuzeitlichen Reformiertentums ein spezifisches Profil reformierter Konfessionskultur bestimmen lässt.

Dieser Frage wird entlang zentraler Interaktionsfelder nachgegangen, auf denen mögliche konfessionelle Prägungen zu erwarten sind: Wissenschafts- und Wirtschaftskulturen finden genauso Beachtung wie ästhetische und politisch-rechtliche Kulturen, die jeweils durch international-interdisziplinäre Tagungen exemplarisch ausgeleuchtet werden. Gefragt wird dabei auch nach der Rolle pluralisierungsdynamischer Differenzen und Konflikte im inner- und interkonfessionellen Bereich für die Bestimmung dessen, was dann eventuell als „reformierte Konfessionskultur“ beschreibbar ist.

Das Projekt wird in Kooperation zwischen der Johannes a Lasco Bibliothek und dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz (IEG) verwirklicht.

Für die Umsetzung zeichnen PD Dr. Kęstutis Daugirdas für die Johannes a Lasco Bibliothek und PD Dr. Christian V. Witt für das IEG verantwortlich. Flankiert wird das Projekt durch eine Reihe von Veranstaltungen (Ausstellungen und Konzerten), die den Transfer der wissenschaftlichen Forschungsergebnisse in die breiteren Kreise gewährleisten.

 

Für die thematische Schwerpunktsetzung ist folgender
zeitlicher Rahmen vorgesehen:

 

 

 

 

2019

3.-5. Oktober

Wissenschaftskulturen mit der Tagung:

„Gegeneinander glauben – miteinander forschen?
Paradigmenwechsel frühneuzeitlicher Wissenschaftskulturen“

 

 
 

 

2021

politisch-rechtliche Kulturen

 

 
   

2022

6.-8. Oktober

Ästhetische Kulturen mit der Tagung:

 „Konfession und Kunst. Frühneuzeitliche ästhetische
Kulturen im interkonfessionellen Vergleich“ 

 

 
   

2023

5.-7. Oktober

Wirtschaftskulturen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wissenschaftskulturen
mit der Tagung

„Gegeneinander glauben – miteinander forschen? Paradigmenwechsel frühneuzeitlicher Wissenschaftskulturen“